Die konkrete Idee an einem Tag, wie geht das?

Wir setzen uns zu dritt zusammen, fragen, reden. Wir veranstalten keine Eingangstestes, in denen wir „matehmatisch-logisches Denken“, „Kreativität“ oder „Allgemeinbildung“ abfragen. Tortendiagramme interessieren uns nicht. Wenn uns jemand sagt: „Ich bin kreativ“, dann fragen wir nach: „In was denn?“. Wir reden so, wie wir es in unseren Berufen (Journalistin, Mediator, Regisseur) gelernt haben: konkret, phrasenfrei, schamlos. Am Ende des Tages hat sich eine Richtung zusammengetrichert, eine Idee, ein Plan ist gereift. Nun geht es um die Umsetzung, denn nach über 500 Beratungen wissen wir: eine Idee ist immer nur so gut wie ihre Umsetzung machbar ist.

Wer will, kann eine gute Freundin oder ein Elternteil mitbringen, wer will, kommt allein. Am Ende des Tages steht eine konkrete Empfehlung, eine Idee, eine Richtung. Zwei Wochen nach dem Termin erhaltet ihr zudem ein Poster mit den Kernsätzen des Tages, so dass der Plan nicht in irgendeinem Ordner verstaubt, sondern Euch tagtäglich an eines erinnert:

Man muss Ideen sofort verwirklichen, sonst wächst Unkraut darüber. (Hans Stern)